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Traumdeutung Hand

Assoziation: - FĂ€higkeit; Kompetenz; Hilfe.
Fragestellung: - Womit bin ich umzugehen bereit?
Psychologisch:
Hand steht allgemein in der RealitĂ€t wie auch im Traum als Bild fĂŒr die Gestaltung des Lebens durch Energie und Tatkraft. Insofern ist eine Verletzung oder der Verlust der Hand immer ein Zeichen fĂŒr die EinschrĂ€nkung des Handlungsspielraums oder der FĂ€higkeit des TrĂ€umenden zu agieren. Sie greift, arbeitet, hĂ€lt fest oder lĂ€ĂŸt locker, ist also das körperliche Instrument des Handelns. Mit diesem Bild nimmt das Unbewußte Anleihe im Bewußten: Wer von der Hand und ihrer TĂ€tigkeit trĂ€umt, kann diese Handreichung ins Wachleben ĂŒbertragen. So wird auch das Hand-in-Hand-Gehen als AnknĂŒpfung freundschaftlicher Beziehungen gedeutet. Wer an der Hand verletzt oder von einem Hund in die Hand gebissen wird, scheint auch im Wachleben augenblicklich handlungsunfĂ€hig zu sein. Die schmutzige Hand ist oftmals als ein Zeichen fĂŒr das ehrenrĂŒhrige Verhalten des TrĂ€umers im Wachleben zu werten. Nach Ansicht vieler Analytiker ist ĂŒbrigens die linke Hand ein weibliches Symbol, die rechte ein mĂ€nnliches. Je nach den BegleitumstĂ€nden ergeben sich zum Beispiel die folgenden Bedeutungen:

- Große Hand fordert auf, mehr Energie zu entwickeln, damit man seine Ziele erreicht.
- Kleine Hand deutet mangelnde Eigeninitiative und Tatkraft an, was zu Mißerfolgen und EnttĂ€uschungen fĂŒhrt.
- Schlaffe, schwache Hand kann ebenfalls Energiemangel signalisieren; zum Teil symbolisiert sie auch Distanziertheit oder Überempfindlichkeit.
- Eine weiße Hand kann eine neue oder sich bessernde persönliche Beziehung symbolisieren.
- HĂ€ndedruck steht fĂŒr großes Vertrauen und Treue, was sich meist auf zwischenmenschliche Kontakte bezieht.
- HĂ€ndewaschen zeigt oft an, daß man sich unschuldig fĂŒhlt oder sich von einem Verdacht reinwaschen will; auch mehr Ansehen kann darin angekĂŒndigt werden.
- Beschmutzte Hand deutet an, daß man mit Menschen Umgang pflegt, vor denen man sich hĂŒten sollte; vielleicht erkennt man darin auch die Verstrickung in eine "unsaubere" Angelegenheit.
- Schmutzige HÀnde können einem ermahnen, schlechtes Verhalten abzulegen, sonst denken andere schlecht von einem.
- Jemanden an der Hand halten bedeutet, daß man auf einen anderen Einfluß ausĂŒbt, den man nicht mißbrauchen darf.
- Selbst an der Hand gehalten werden kann darauf hinweisen, daß man Rat und Hilfe benötigt oder von anderen beeinflußt wird.
- Stark behaarte HĂ€nde gelten allgemein als Vorzeichen von Sorgen und Verlusten.
- Hand verbrennen oder verletzen kann vor Risiken warnen, die man noch nicht genau abschÀtzen kann.
- In einem Traum Blut an den HĂ€nden zu haben ñ€“ ein Bild, das am stĂ€rksten von Shakespeares Lady Macbeth vermittelt wurde ñ€“ kann sich auf tief sitzende Schuld an einer Tat oder in einem Bereich im eigenen Leben beziehen.
- HĂ€nde vor die Augen halten warnt oft vor unrealistischen Erwartungen und Hoffnungen, weil man die Augen vor den Tatsachen verschließt.
- Das Liebkosen von HĂ€nden bedeutet fĂŒr gewöhnlich Freundschaft oder Romantik, manchmal sogar Heirat.
- Streichelt man die Hand von jemandem, erwÀgt man die Bedeutung dieser Person im eigenen Leben.
- Hand eines anderen kĂŒssen weist darauf hin, daß man sich einzuschmeicheln versucht; wird die eigene Hand gekĂŒĂŸt, warnt das vor der TĂ€uschung durch andere.
- HĂ€nde ringen tritt oft bei Rat- und Hilflosigkeit auf, wenn man keinen Ausweg mehr sieht.
- HÀnde treten oft als Wegweiser im Traum auf. Eine zierliche Hand kann in eine spezielle Richtung deuten, wÀhrend eine wettergegerbte Hand einen völlig anderen Weg weist.
- Die Geschicklichkeit der HÀnde kann mit persönlichen Angelegenheiten verbunden sein. Waren sie leicht oder schwer zu handhaben, und war man frustriert oder beharrlich?

Spirituell:
Die Hand symbolisiert AktivitÀt, Macht und Herrschaft.

- Kraft- und Geschicklichkeitssymbol; man soll bei der Wahrheit bleiben;
- linke Hand weiblich; rechte Hand mÀnnlich;
- viele HÀnde sehen: verspricht Ehre und Vermögen;
- besehen: bringt Kummer und Leid;
- eine schöne und krĂ€ftige haben: man wird ein gutes GeschĂ€ft abschließen;
- schöne weiße HĂ€nde haben: ein Zeichen fĂŒr den Gewinn guter Freunde;
- schöne HĂ€nde sehen: verheißt große Anerkennung und raschen beruflichen Aufstieg;
- hĂ€ĂŸliche und mißgestaltete HĂ€nde: deuten auf EnttĂ€uschungen und Armut hin;
- schmutzige sehen: Warnung vor falschen Menschen und Freunden in der Umgebung;
- beschmutzte haben: Vertraulichkeiten mit einem schlechten Menschen; auch: man wird neidisch und ungerecht sein;
- sich die HĂ€nde waschen: verheißt eine angenehme Stellung; Ansehen; auch: an einem Fest teilnehmen;
- sich die HÀnde abtrocknen: bringt uns in böses Gerede;
- dicke, fette HĂ€nde: bedeuten Zank und Zwist;
- magere HĂ€nde: daß wir das Opfer eines Diebes werden;
- eine geschwollene haben: bringt UnvertrÀglichkeiten;
- die eigenen vergrĂ¶ĂŸert sehen: deutet auf einen schnellen geschĂ€ftlichen Aufstieg hin;
- große HĂ€nde sehen: bringen GlĂŒck;
- die eigenen verkleinert sehen: Schwierigkeiten im Beruf und Karriere;
- kleine: Untreue von Freunden oder Dienstboten;
- behaarte haben (wie die eines Tieres): bringt UnglĂŒck; auch: man wird gegen unschuldige Menschen intrigieren und erleben mĂŒssen, wie aufmerksame Feinde die PlĂ€ne durchkreuzen werden;
- behaarte haben: man wird keine starke und einflußreiche Stellung in den eigenen gesellschaftlichen Kreisen bekleiden;
- eine verwundete sehen: man wird einen Nachteil haben;
- eine verletzte haben: jemand anderes wird in einer Ihnen am Herzen liegenden Angelegenheit erfolgreich sein;
- sich in die HÀnde schneiden: sagt uns geschÀftlichen Verlust vorher;
- blutbefleckte HĂ€nde: es droht eine Entfremdung von Familienmitgliedern;
- eine abgeschnittene oder verdorrte sehen oder haben: Treulosigkeit der besten Freunde; auch: kĂŒndigt ein Leben in Einsamkeit an; das heißt, andere verstehen Ihre Ansichten und GefĂŒhle nicht;
- sich die HĂ€nde verbrennen: ist ein Zeichen fĂŒr Nachteile, die man erleiden wird; man hat Neider; auch: man wird jenseits aller Vernunft nach Reichtum und Einfluß streben und auf der Verliererseite stehen;
- ohne Finger sehen: großer Verlust und starke feindliche EinflĂŒsse;
- die rechte verlieren: Tod des Vaters;
- die linke verlieren: Tod der Mutter;
- kĂŒssen: man wird schöntun;
- gebundene HÀnde: es kommen Schwierigkeiten auf einem zu; löst man die HÀnde, zwingt man andere zur Unterwerfung;
- mit den HĂ€nden beten oder bitten: gilt fĂŒr ErfĂŒllung des Gebetes oder der Bitte;
- jemandem reichen (wie zur Verabschiedung): ist Verlust desselben durch den Tod;
- eines anderen drĂŒcken: man wird eine treue Freundschaft schließen;
- fester HÀndedruck: ein gutes Omen; die GeschÀfte werden erfolgreich sein;
- schwacher HĂ€ndedruck: sagt Mißerfolge voraus;
- die HĂ€nde vor die Augen halten: man wird jemanden etwas nachsehen aber sollte nachsichtiger sein;
- sich im Traum die HĂ€nde ringen: man leidet unter den AnsprĂŒchen der Umwelt, unter Sorgen und Konflikten;
- Bewundert eine Frau ihre eigenen HÀnde, wird sie die aufrechte Verehrung des von ihr am meisten geschÀtzten Mannes gewinnen.
- Bewundert eine Frau die HĂ€nde anderer, muß sie sich mit den Launen eines eifersĂŒchtigen Mannes auseinandersetzen.
- Werden die HĂ€nde einer Frau von einem Mann gehalten, lĂ€ĂŸt sie sich auf ehebrecherische Beziehungen ein.
- Wenn eine Frau andere ihre HĂ€nde kĂŒssen lĂ€ĂŸt, sorgt sie fĂŒr Tratsch.
- Geht eine Frau mit Feuer um, ohne sich die HĂ€nde zu verbrennen, verheißt dies eine bedeutende Position.

Siehe auch Amputation Arme (Gliedmaße) Daumen Finger Körper Links Rechts


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