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Traumdeutung Menschen

Mensch fordert auf, sich nicht zu isolieren, mehr Gesellschaft zu suchen. Ein fr√∂hlicher Mensch kann aber auch Sorgen ank√ľndigen. Die Traumfiguren, die im Traum des Tr√§umenden auftreten, √ľbernehmen Rollen, die der Tr√§umende ihnen zuweist, sind also in der Regel Teilaspekte seiner Pers√∂nlichkeit oder Projektionen seines Innenlebens.

Um die verschiedenen "Botschaften" entschl√ľsseln zu k√∂nnen, die jede Traumgestalt dem Tr√§umenden vermittelt, mu√ü er sich auf intensive Weise mit ihnen auseinandersetzen. Nicht immer mu√ü die Bedeutung eines Traums vollst√§ndig entschl√ľsselt werden. Manchmal reicht es aus, wenn der Tr√§umende sich die Auswirkungen vorstellt, die das Verhalten der Traumfiguren auf sein Alltagsleben haben k√∂nnte. Oft zeigt sich eine auff√§llige Gegens√§tzlichkeit zwischen zwei Traumfiguren, oder aber das Verhalten des Tr√§umenden gegen√ľber zweier Traumfiguren unterscheidet sich sehr stark voneinander. Offenbar wird im Traum auf diese Weise die Polarit√§t des Tr√§umenden dargestellt.

Eine Traumfigur k√∂nnte ein Mensch aus der Vergangenheit des Tr√§umenden sein und ihn mit einer bestimmten Lebensphase in Ber√ľhrung bringen, die schmerzhaft war und noch nicht vollst√§ndig verarbeitet ist.
- Zusammengesetzte Traumfiguren heben ähnlich wie zusammengesetzte Tiere die Merkmale oder Eigenschaften hervor, auf die der Träumende seine Aufmerksamkeit richten soll. Jede Traumfigur spiegelt eine Facette der Persönlichkeit des Träumenden wider. Wenn er sich in die Lage seiner Traumfiguren versetzt, vermag der Träumende oft seine eigenen "verschollenen" Persönlichkeitsanteile besser zu verstehen. Im einzelnen können folgende Traumfiguren im Traum eine Rolle spielen:

- Alte Menschen: Im Traum stellen alte Menschen möglicherweise die Vorfahren oder Großeltern des Träumenden dar

- also Wissen, das sich durch Erfahrung angesammelt hat. Wenn der alte Mensch ein Mann ist, symbolisiert er √Ę‚ā¨‚Äú abh√§ngig von dem Geschlecht des Tr√§umenden - sein Selbst oder sein Animus. Ist der alte Mensch eine Frau, dann repr√§sentiert diese Figur die Gro√üe Mutter oder die Anima. Vaterfiguren erscheinen h√§ufig im Gewand eines alten Menschen, als ob damit ihre Unnahbarkeit hervorgehoben werden soll.

- Eine Gruppe alter Menschen im Traum stellt in der Regel Traditionen und Verhaltensregeln der Vergangenheit dar √Ę‚ā¨‚Äú jene Dinge, die f√ľr den "Stamm" oder die Familie heilig sind.

- √Ąltere Menschen im Traum sind in der Regel Elternfiguren, auch wenn ihre Gestalten scheinbar in keiner Beziehung zu ihnen stehen.

- Angeh√∂riger pflegender Berufe: Dieser verweist auf die mitf√ľhlende, f√ľrsorgliche Seite des Selbst und oft auch auf eine Berufung. Bei einem Mann ist dies in der Regel ein Hinweis auf eine nichtsexuelle Beziehung.

- Autorit√§tspersonen: Der Mensch entwickelt seine Vorstellung von Autorit√§t in der Beziehung zu seiner Mutter und seinem Vater. Wie der Tr√§umende also mit Autorit√§tspersonen umgeht, h√§ngt davon ab, wie er als Kind behandelt wurde; vom g√ľtigen Helfer bis hin zum ausbeuterischen Zuchtmeister sind alle Rollen denkbar. Autorit√§tspersonen im Traum zeigen dem Tr√§umenden letzten Endes, was richtig f√ľr ihn ist, auch wenn er dies auf den ersten Blick nicht immer guthei√üt. Sie stehen f√ľr das √úber-Ich des Tr√§umenden, sind seine ntrollierende und urteilende innere Instanz. Kommt im Traum Polizei vor, dann symbolisiert sie soziale Kontrolle und ein sch√ľtzendes Element f√ľr den Tr√§umenden als Mitglied der Gesellschaft.

- Baby: Ist das Baby im Traum das Kind des Tr√§umenden, verweist dies auf jene verletzbaren Gef√ľhle, die er bisher nicht unter Kontrolle hat. Ist es das Kind einer anderen Traumfigur, macht es den Tr√§umenden auf die Verletzbarkeit und Unschuld dieses Menschen aufmerksam. Der Tr√§umende ist mit der unschuldigen, sonderbaren Seite seiner Selbst, die Verantwortung weder zu √ľbernehmen braucht noch w√ľnscht, in Ber√ľhrung. Auf der spirituellen Ebene bedeutet das Baby im Traum, da√ü der Tr√§umende sich rein f√ľhlen m√∂chte.

- Beziehungspartner: Wenn ein Traum von einem gegenw√§rtigen oder fr√ľheren Beziehungspartner handelt, nimmt die Tr√§umende Verbindung zu den liebevollen und sexuellen Gef√ľhlen auf, die mit diesem Freund in Zusammenhang stehen. Wenn sie von diesem Beziehungspartner als von einem Mann tr√§umt, den sie sich als solchen niemals h√§tte vorstellen k√∂nnen, dann mu√ü sie sich mit ihrer Art, wie sie sich auf M√§nner bezieht, st√§rker auseinandersetzen. Vielleicht mu√ü sie mehr √ľber die liebende, f√ľrsorgliche Seite der M√§nnlichkeit nachdenken. Sie ist noch immer auf der Suche nach dem idealen Liebhaber.

- Beziehungspartnerin: Wenn im Traum eines Mannes eine Freundin oder Exfreundin auf den Plan tritt, sind m√∂glicherweise sexuelle √Ąngste im Spiel. Andererseits kann dies ein Hinweis auf unverarbeitete Beziehungsprobleme sein.

- Diktator: Wenn der Tr√§umende einen herrischen Vater hatte, kann ein bekannter Diktator in seinen Tr√§umen diese Rolle √ľbernehmen.

- Eindringling: Im Traum einer Frau ist ein Eindringling häufig die Verkörperung des Animus. Im Traum eines Mannes stellt er seinen Schatten dar. In beiden Fällen verlangt das Traumbild vom Träumenden, seine Einstellung zu verändern und damit eine gesunde Beziehung zu sich selbst zu entwickeln.

- Eltern: Zum einen werden mit Vater und Mutter unsere m√§nnliche und weibliche Seite, wie auch unsere v√§terliche und m√ľtterliche Seite angesprochen. Zugleich spielen bei diesen Traumsymbolen die Elternbeziehungen des Tr√§umers oder der Tr√§umerin eine wichtige Rolle. Eltern sind meist auch unter dem Aspekt "Autorit√§tspersonen" zu sehen. Sie sind diejenigen, die unser Bild vom Leben pr√§gten. Speziell symbolisieren Sie auch Schutz, Geborgenheit und Sicherheit - als erlebte oder aber als verhinderte Erfahrungen. Um allerdings das Elternsymbol konkret und im Detail deuten zu k√∂nnen, kommt es darauf an, die Eigenschaften der tats√§chlichen Eltern und der "Traumeltern" in Bezug zu setzen - und dann auf sich selbst zu beziehen und als Ausdruck eigener Talente, Begabungen und Aufgaben zu verstehen.

- Frauen: Im Traum einer Frau kann eine Frau, wie etwa ein Familienmitglied oder eine Freundin, einen Aspekt der Pers√∂nlichkeit der Tr√§umenden darstellen. Oft handelt es sich dabei um einen Aspekt, den sie noch nicht vollst√§ndig verstanden hat. Im Traum eines Mannes repr√§sentiert diese Traumfigur die Beziehung zu seinen Gef√ľhlen und zu seiner Intuition. Sie kann auch zeigen, wie er sich auf seine Partnerin bezieht.

- Geschwister: Der Bruder symbolisiert f√ľr den Mann seine andere Seite, die ihm oftmals selbst unbekannt ist (alter ego, das zweite oder andere Ich). Die Schwester symbolisiert das gleiche f√ľr die Frau. Geschwister symbolisieren ferner Eigenschaften, die wir stellvertretend von anderen Menschen leben lassen. Zum Beispiel tr√§umt die Karrierefrau von ihrer m√ľtterlichen Schwester, der Aussteiger tr√§umt von seinem Bruder, der gro√üe Erfolge aufweisen kann. Geschwister verweisen auf ungelebte Seiten in uns, die uns aber gar nicht so fern stehen, wie wir oft denken.

- Eine G√∂ttin oder heilige Frau symbolisiert das Potential des Tr√§umenden in bezug auf das gr√∂√üere Ganze. Wenn orientalische Frauen im Traum erscheinen, verweist dies in der Regel auf die geheimnisvolle Seite des Weiblichen. Im Traum eines Mannes enth√ľllt diese Figur im allgemeinen seine Einstellung zur Sexualit√§t; im Traum einer Frau hingegen wird mehr von ihrer intuitiven, transzendentalen Kraft gezeigt.

- Eine ältere Frau stellt entweder die Anima im Traum eines Mannes dar oder den Schatten im Traum einer Frau.

- Fremder: Im Traum stellt ein Fremder den Teil des Selbst dar, den der Tr√§umende noch nicht kennt.Vielleicht wird er von einem Ehrfurchtgef√ľhl oder von einem Konflikt blockiert. Das Fremde macht uns Angst, aber es lockt auch. Also √ľberwinden Sie Ihre Scheu vor dem Neuen und nehmen Sie es als M√∂glichkeit an. In der Annahme des Fremden liegt eine gro√üe Chance. Nicht zuletzt berichten viele Mythen von G√∂ttern, die als Fremde die Menschen besuchen...

- Freunde und Freundinnen: Mit diesem Symbol werden Eigenschaften ausgedr√ľckt, die Ihnen helfen und guttun. Wenn Sie schauen, wie Sie diese Freunde charakterisieren w√ľrden, finden Sie heraus, welche konkreten Eigenschaften gemeint sind. Freund oder Freundin im Traum personifizieren positive Pers√∂nlichkeitsanteile von uns, die wir mehr ausbilden und pflegen sollten. Sie zeigen unsere F√§higkeit oder Notwendigkeit, freundlich zu
uns zu sein. Es sind die Kräfte, die uns stärken und verwöhnen. Auf der anderen Seite können dieseraumfiguren auch reale Freunde oder tatsächliche Freundinnen bezeichnen. Dann wird die Beziehung zu dieser Person oder zu diesen Personen abgebildet. Mitunter trifft beides zugleich zu; die Deutungen auf der Subjektivstufe und auf der Objektivstufe schließen sich nicht gegenseitig aus.

- Häßliche Menschen: Alle Menschen, die vom Träumer oder der Träumerin als häßlich und ekelhaft empfunden werden, stellen unsere Schattenseite dar. Versuchen sie konkret zu beschreiben, was Sie an dieser Person als häßlich empfinden. Deuten Sie das symbolisch. Eine besonders starke Verdrängung des Schattens liegt vor, wenn Sie sich selbst als häßlich und ekelhaft im Traum empfinden. Möglicherweise gibt es wichtige Einstellungen und Ereignisse, die Sie zu bereinigen, zu ändern oder Wiedergutzumachen haben.

- Held: Im Traum eines Mannes kann der Held all seine guten Eigenschaften darstellen oder aber Platzhalter f√ľr sein h√∂heres Selbst sein. Im Traum einer Frau verweist der Held im Traum auf den Animus. Wenn der Held auf der Suche ist, ringt der Tr√§umende darum, einen Teil seiner selbst zu finden, der im Unbewu√üten verborgen ist. Es ist wichtig, die dunklen Kr√§fte zu bezwingen. Doch d√ľrfen sie nicht v√∂llig abget√∂tet werden, da mit ihnen auch der weise alte Mann im Tr√§umenden verlorengehen kann. Die Ganzwerdung des Tr√§umenden bedarf immer auch der Herausforderung durch das Negative. Wenn der Held im Traum scheitert, verweist dies darauf, da√ü der Tr√§umende die Einzelheiten in seinem Leben nicht beachtet oder die unterentwickelten Teile seiner Pers√∂nlichkeit vernachl√§ssigt. Der Tod des Helden ist m√∂glicherweise eine Aufforderung an den Tr√§umenden, seine intuitiven Anteile zu entwickeln. Ein Konflikt zwischen dem Helden und einer anderen Traumfigur verweist auf grundlegendes Ungleichgewicht zwischen zwei Facetten des Charakters. Der Held im Traum ist oft als Gegenpol zu einem vom Tr√§umenden geha√üten Menschen zu sehen.

- Heranwachsende/Heranwachsender: Sieht sich der Tr√§umende in seinem Traum als Jugendlicher, richtet er damit seinen Blick auf eine unentwickelte Seite seiner Pers√∂nlichkeit. Thematisiert der Traum einen gegengeschlechtlichen Jugendlichen, so bedeutet dies in der Regel, da√ü der Tr√§umende sich mit unterdr√ľckten m√§nnlichen oder weiblichen Aspekten auseinandersetzt. Mit der Jugend verbundene Gef√ľhle sind sehr unverf√§lscht und klar, doch h√§ufig nur im Traum zug√§nglich. Hinter dem Traum kann auch ein Konflikt stehen, bei dem es um Freiheit geht.

- Historische Pers√∂nlichkeiten: Diese personifizieren ertr√§umte Eigenschaften des Tr√§umers. Falls Sie nur wenig √ľber diese Person wissen, schauen Sie im Lexikon die Eigenschaften dieser Pers√∂nlichkeit nach. Versuchen Sie sich ein Bild von dieser Person zu machen, und charakterisieren Sie diese dann mit zwei oder drei Worten. Wie trifft diese Charakteristik auf Sie zu? Was hat diese Person getan, da√ü Sie auch gerne tun w√ľrden √Ę‚ā¨‚Äú oder vordem Sie sich f√ľrchten?

- Hohepriester/Astrologe oder andere Personen mit esoterischem Wissen: Jede Figur im Traum, die magische Praktiken kennt oder √§hnliches Wissen besitzt, ist in der Regel eine erste Ank√ľndigung des h√∂heren Selbst. Es scheint, als ob der Mensch nur dann in dieses tiefere Wissen eingeweiht werden kann, wenn er zuvor seinem Lehrer begegnet.

- Junge: Der Traum von einem Jungen steht f√ľr Wachstumspotential und neue Erfahrungen. Wenn der Tr√§umende den Jungen kennt, spiegelt er dessen Eigenschaften. Vielleicht ist sein Erscheinen im Traum eine Aufforderung an den Tr√§umenden, mit dem Jungen in sich, seiner unschuldigen Jugendlichkeit und der jugendlichen Begeisterung in Ber√ľhrung zu bleiben. Das Traumbild signalisiert, da√ü der Tr√§umende mit seinen nat√ľrlichen Trieben und seiner spontanen F√§higkeit, Schwierigkeiten zu meistern, in Kontakt steht.

- Kind: Handelt ein Traum von den Kindern des Tr√§umenden, dann haben diese meist die Funktion, ihm einen Zugang zu seinem eigenen inneren Kind zu verschaffen. Jeder Mensch hat eine Seite, die kindlich und neugierig geblieben ist. Mit ihr in Ber√ľhrung zu bleiben, vergr√∂√üert den Zugriff auf das Potential der Ganzheitlichkeit. Kinder symbolisieren sehr h√§ufig auch M√∂glichkeiten, die entwickelt werden m√∂chten. Nat√ľrlich k√∂nnen sie unsere Beziehung zu eigenen oder fremden Kindern symbolisieren. Es ist zu beachten, ob die Traum-Kinder alt oder jung sind, ob sie noch zu Hause wohnen oder zu Besuch kommen. Junge Kinder dr√ľcken vor allem neue M√∂glichkeiten aus, √§ltere Kinder dagegen spezielle Themen wie Pubert√§t, Liebe, Schule, Lehre und die zugeh√∂rigen Erfahrungen mit ihren Hoffnungen und √Ąngsten. Leben die Kinder noch zu Hause, sind die von ihnen symbolisierten M√∂glichkeiten leichter umzusetzen, als wenn die Kinder nur zu Besuch kommen. Hier mag der Traum eine/n darauf hinweisen, da√ü sich M√∂glichkeiten zeigen, f√ľr die man offen sein sollte.

- König: Fast immer stellt ein König im Traum den Vater oder die Vaterfigur dar. Ein Kaiser kann darauf hinweisen, daß manche Einstellungen des Vaters dem Träumenden fremd sind, daß er sie aber vielleicht dennoch akzeptieren sollte. Wenn der König alt ist oder stirbt, ist der Träumende in der Lage, veraltete oder altmodische Familienwerte abzulegen.

- Königin: Dieses Bild stellt die Beziehung des Träumenden zu seiner Mutter und daher zu Frauen in Autoritätspositionen allgemein dar.

- M√§dchen: Ein M√§dchen irgendeines Alters im Traum zeigt, da√ü der Tr√§umende sich um Kontakt zu seiner empfindsamen, unschuldigen Seite bem√ľht. Seine intuitiven und wahrnehmenden F√§higkeiten sind m√∂glicherweise etwas unterentwickelt, aber er kann sie sich verf√ľgbar machen. Wenn der Tr√§umende das M√§dchen kennt, sind ihm diese Eigenschaften vielleicht bewu√üt, aber er mu√ü sie aus dem Blickwinkel des M√§dchens erforschen. Kennt er sie nicht, dann gesteht er sich ein, da√ü ihm der Zugang zu diesen F√§higkeiten fehlt und da√ü er sie suchen mu√ü.

- Mann: Ein Mann, der im Traum erscheint, zeigt eine Facette des Tr√§umenden in erkennbarer Form. Jeder Mensch hat ein Repertoir an Verhaltensweisen, von denen manche akzeptabel sind und andere nicht. In Tr√§umen werden diese Verhaltensweisen und Merkmale, um sie besser sichtbar zu machen, oft √ľbertrieben oder als eigenst√§ndige Pers√∂nlichkeiten dargestellt. Die Auseinandersetzung mit ihnen setzt zus√§tzliche Energie frei. Ein Mann im Traum kann auf den Schatten eines Mannes oder auf den Animus einer Frau verweisen. Ein √§lterer, vielleicht wei√ühaariger Mann stellt die angeborene Weisheit dar, die jedem Menschen zur Verf√ľgung steht. Sie kann auch den Vater symbolisieren. Ein gro√üer Mann im Traum versinnbildlicht in der Regel Kraft, Gewi√üheit und Schutz, die der Tr√§umende durch seinen Glauben erf√§hrt. Ein Mann im Traum einer Frau stellt die logische Seite ihres Wesens dar. Sie verf√ľgt √ľber alle Aspekte des M√§nnlichen, die ihr erfolgreiches Agieren in der √§u√üeren Welt erm√∂glichen. Kennt oder liebt sie diesen Mann, dann setzt sie sich im Traum mit ihrer Beziehung zu ihm auseinander. Ein unbekannter Mann stellt jene Teile des Tr√§umenden dar, die er nicht erkennt. Im Traum einer Frau symbolisiert ein unbekannter Mann ihre m√§nnliche Seite, im Traum eines Mannes das Selbst (siehe "Archetypen").

- Menschenmasse: Sie zeigt, wie sich der Träumende auf andere Menschen vor allem in sozialer Hinsicht bezieht. Dieses Traumsymbol kann jedoch auch ein Hinweis sein, daß sich der Träumende verstecken oder Aspekte seines Selbst verbergen will. Vielleicht geht es um die Vermeidung von Verantwortung. Eine große Menschenmasse kann auch ein Hinweis auf Informationen sein, mit denen der Träumende nicht umgehen kann.

- Mitglieder einer ethnischen Minderheit: Jeder ungewöhnliche Aspekt des Selbst kann im Traum die Zugehörigkeit zu einer fremden Ethnie äußern.

- Nachbarn: Der Nachbar oder die Nachbarin dr√ľcken N√§he aus. Es stellt sich die Frage, ob man sich im Traum mit ihnen versteht oder nicht. Sie stellen hilfreiche oder hinderliche Eigenschaften von uns dar. Au√üerdem personifizieren sie den oder die "N√§chsten" und das Naheliegende!

- Pirat: Er steht f√ľr einen Aspekt in der Pers√∂nlichkeit des Tr√§umenden, der seine emotionale Verbindung mit der Seele zerst√∂rt.

- Prinz/Prinzessin: Sie repr√§sentieren jene Pers√∂nlichkeitsaspekte des Tr√§umenden, die ihm bewu√üt geworden sind. So wie der Held die Verantwortung f√ľr seine Reise √ľbernommen hat, so tragen auch Prinz und Prinzessin bewu√üt die Entscheidungsgewalt f√ľr ihr Leben.

- Religi√∂ser W√ľrdentr√§ger: Sie verdanken ihren Platz in der Traumhierarchie der Tatsache, da√ü sie ihre Autorit√§t nicht nur sich selbst verdanken, sondern auch den Absichten und Zielen Gottes oder einer h√∂heren Macht.

- Unzul√§nglicher Mensch: Es ist leichter, sich im gesch√ľtzten Raum des Traums mit der eigenen Unzul√§nglichkeit zu konfrontieren. Hier ergibt sich meist erstmals die Gelegenheit, dem Schatten zu begegnen. Eine solche Traumfigur zu ignorieren, ist eine gro√üe Gefahr. Sie ist eine Spiegelung des eigenen Selbst und unverzichtbar im Proze√ü der Ganzwerdung.

- Die Verwandten einer Traumfigur sollen den Tr√§umenden vielleicht auf die Mitglieder seiner eigenen Familie aufmerksam machen und auf bestehende Eifersuchtsgef√ľhle. Die Verwandten im Traum sind entweder Ihnen verwandte Eigenschaften oder/und Ihre Beziehungen zu tats√§chlich existierenden Verwandten. Es treten nahe und ferne Verwandte als Traumsymbole auf, wobei die nahen Verwandten auch nahestehende Eigenschaften ansprechen, hingegen ferne Verwandte solche Energien, die Ihnen im Grunde schon fast abhanden gekommen sind. Um diese Eigenschaften sollten Sie sich besonders bem√ľhen, indem Sie sich - ganz nach ihrer Thematik - wieder zu integrieren oder aber endg√ľltig abzulegen versuchen. Wegen dieser besonderen Aufgabe macht der Traum auch auf sie aufmerksam.

- Vorfahren: Sie stehen f√ľr jene Menschen, die Br√§uche und Verhaltensweisen, Moral und religi√∂se Gef√ľhle √ľber viele Generationen an den Tr√§umenden weitergegeben haben. Wenn sie im Traum auftauchen, dann konzentriert sich der Tr√§umende auf seine Wurzeln. Vielleicht erkennt er sich durch seine Beziehung zur Vergangenheit. Im Traum spiegeln sie auch unsere Ahnungen wieder.

- Zwillinge/Spiegelbilder von Traumfiguren: Sie sind ein Hinweis auf die Polarit√§t der Pers√∂nlichkeit oder auf die Zusammengeh√∂rigkeit des inneren Selbst und der √§u√üeren Realit√§t. Eineiige Zwillinge stehen f√ľr zweideutige Gef√ľhle in bezug auf das Selbst. Zwillinge k√∂nnen auch die Projektion der Pers√∂nlichkeit auf die Welt symbolisieren.

Spirituell:
Wenn ein Mensch beginnt, sich f√ľr seine Spiritualit√§t zu √∂ffnen, dann wird ihm mit einem Schlag ein gewaltiger Wissensspeicher zuteil.

- man beschäftigt sich zu sehr mit sich selbst und sollte Gesellschaft und Freunde suchen;
- einen schönen sehen oder mit ihm verkehren: ein Genuß besonderer Art steht einem bevor;
- einen häßlichen sehen: man wird etwas häßliches erleben;
- einen fröhlichen sehen: bringt Kummer und Sorgen;
- einen traurigen sehen: man wird in die Sorgen anderer hineingezogen oder davon ber√ľhrt werden;
- in Menge beisammen sehen: gilt als Gefahr, der man sich nicht unnötig aussetzen soll.

Siehe auch Frau Mann


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