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Traumdeutung Zahlen

Wenn im Traum auf Zahlen aufmerksam gemacht wird, haben sie entweder für den Träumenden eine persönliche Bedeutung oder sind symbolischen Gehalts. Ersteres, zum Beispiel ein wichtiges Datum (zum Beispiel Geburtstag, Telefon- oder Hausnummer einer ehemaligen Adresse), an die man sich im Wachzustand vergeblich zu erinnern suchte, kann im Traum wieder einfallen. Unbewußt behält der Träumende oft die Bedeutung einer Zahl in

Erinnerung, auch wenn sie ihm bewußt nicht mehr zugänglich ist. Zahl(en) kann mit einem tatsächlichen Ereignis in Beziehung stehen und erfordert dann keine Deutung. Zuweilen träumt man Glückszahlen, die aus unerklärlichen Gründen später wirklich in einer Lotterie gezogen werden, aber verlassen darf man sich darauf nicht. Jede Zahl kann aber auch ihre eigene Bedeutung haben, vor allem die Zahlen von 1 bis 13, die wir genauer deuten:



- Null steht für Leere und Nirwana, für den chaotischen Anbeginn und für das Nichts, in dem alles verschwindet. Konkret kann sie Sehnsucht nach Selbsterkenntnis, innerem Frieden, Meditation und höheren Einsichten anzeigen. Teilweise deutet man sie auch wie Kreis oder O | Buchstabe (siehe unter diesen Stichwörtern).



- Eins symbolisiert das Unteilbare, das in allem anderen aufgeht, ohne sich zu verändern, und das Fundament, auf dem das Leben begründet ist. Man versteht das oft im Sinne von Individualität, geistiger Unabhängigkeit oder Bedürfnis, mit sich selbst oder mit allem Sein eins zu werden.



- Zwei teilt in Gegensätzen wie Gut und Böse, Licht und Dunkel, Innen und Außen, bringt Widersprüchlichkeiten in der eigenen Persönlichkeit zum Ausdruck und fordert auf, damit leben zu lernen und ständig den Ausgleich zu suchen.



- Drei bedeutet das neue, das durch die Vereinigung von zwei Elementen entsteht; oft bezieht sich das auf widersprüchliche Eigenschaften oder gegensätzliche Pflichten und Neigungen. Manchmal kommt auch der Wunsch nach einem Kind darin zum Ausdruck. Allgemein steht die Zahl für Kreativität oder für das gesamte Seelenleben mit Ich, Über-Ich und Es.



- Vier verkörpert innere Ausgeglichenheit, Stärke und Festigkeit, außerdem Sinnlichkeit und Naturverbundenheit.



- Fünf versinnbildlicht oft den Körper (Kopf, Arme und Beine) und seine Bedürfnisse, fordert dann zu besseren Körperbewußtsein auf. Traditionell deutet man sie als die Vereinigung der vier Grundelemente der mittelalterlichen Alchemie zu neuen Formen, also als die Fülle der individuellen Lebensmöglichkeiten.



- Sechs symbolisiert Harmonie und Symmetrie; das bezieht sich häufig auf die Einheit von Körper, Geist und Seele, die man miteinander in Einklang bringen soll. Manchmal warnt sie auch vor Krankheiten.



- Sieben kann auf den Einfluß kosmischer Energien und rhythmischer Schwingung (Biorhythmen) hinweisen, mit denen man in Einklang leben sollte. Ferner kann sie für die körperliche und seelisch- geistige Entwicklung stehen, die man in Sieben-Jahres-Schritte (Kindheit, Schulzeit usw.) unterteilt.



- Acht enthält eine Auf- und Abwärtsbewegung; sie wird deshalb als Symbol von Untergang und Tod gedeutet, denen Aufstieg und Wiedergeburt folgen. Konkret weist das oft darauf hin, daß man aus Not und Sorgen herausfindet oder im Glück nicht leichtsinnig werden darf.



- Neun steht am Ende der einstelligen Zahlen, versinnbildlicht also das Ende einer Entwicklung, der eine neue Phase auf einer höheren Ebene folgt.



- Zehn entsteht als Kombination von Null, die das ursprüngliche Chaos umfaßt, und Eins, die für Anfang steht, der sich aus dem Chaos entwickelt. Man soll also in der weiteren Entwicklung die neuen Pläne und Ziele auf den früheren Erfahrungen begründen.



- Elf kann als Weiterentwicklung auf einem höheren Niveau gedeutet werden. Zuweilen ermahnt sie als vorletzte Stunde auch, das es höchste Zeit zum Handeln wird.



- Zwölf spielt in der Mythologie seit alters eine wichtige Rolle, zum Beispiel die zwölf Zeichen des Tierkreises in der Astrologie; man deutet sie als die Summe der Erfahrungen oder Möglichkeiten, die man für die weitere Entwicklung nutzen muß. Außerdem kann sie Ideale, Weisheit, Vernunft, Hoffnung, Liebe und ähnliche Dinge verkörpern, die erst die große Vielfalt des Lebens ausmachen.



- Dreizehn wird als Ganzheit des Lebens und der Persönlichkeit interpretiert. Oft sieht man darin auch ein Unglückssymbol, seltener ein Glückszeichen.



Die Zahlensymbolik ist ein Thema, das die Menschen seit Urzeiten beschäftigt. Das weite Feld ist noch nicht vollständig erforscht. Man hat allerdings erstaunliche Zusammenhänge zwischen physikalischen und psychischen Erscheinungen beobachtet. Die Zahlensymbolik geht auf Pythagoras zurück.



Kommen Zahlen im Traum ausdrücklich vor, so liegt in ihnen eine besondere Botschaft. Anhand der einzelnen Zahlen und ihrer Bedeutung im Traum kann sie wahrscheinlich entschlüsselt werden. Zahlen haben in allen Glaubenssystemen und Religionen eine Bedeutung. Im folgenden werden die häufigsten, aufgeteilt in drei Kategorien, dargestellt. Praktische Bedeutung von Zahlen, die im Traum eine Rolle im alltäglichen Leben spielen:



- Eins: Der Träumende wird eine Fähigkeit, die er für seine Arbeit braucht, voll ausbilden.

- Zwei: Geschäftliche oder persönliche Beziehungen müssen mit Umsicht behandelt werden.

- Drei: Die Vorstellung des Träumenden in bezug auf Stabilität und Erfolg werden sich verwirklichen.

- Vier: Wenn der Träumende es will, kann er sich ein sicheres und beschütztes Zuhause schaffen.

- Fünf: Der Träumende ist gerade dabei, eine wichtige Entdeckung zu machen, die für Veränderungen sorgt.

- Sechs: Es steht dem Träumenden offen, eine Liebesbeziehung einzugehen.

- Sieben: Mit persönlichen Einsatz vermag der Träumende seine Probleme zu lösen.

- Acht: Das Leben des Träumenden birgt das Potential für eine wundervolle Chance.

- Neun: Der Träumende muß acht geben, daß er sich nicht übernimmt.

- Null: Diese Ziffer birgt Potential für alles.



Durch Zahlen symbolisierte Eigenschaften:

- Eins: Unabhängigkeit, Selbstrespekt, Auflösung, Zielstrebigkeit.

Intoleranz, Einbildung, Engstirnigkeit, Erniedrigung, Dummheit.



- Zwei: Gelassenheit, Aufrichtigkeit, Selbstlosigkeit, Geselligkeit, Harmonie.

Unentschlossenheit, Gleichgültigkeit, Verantwortungslosigkeit, Sturheit.



- Drei: Freiheit, Tapferkeit, Spaß, Enthusiasmus, Großartigkeit.

Lustlosigkeit, übersteigertes Selbstvertrauen, Ungeduld, Nachlässigkeit.



- Vier: Loyalität, Beharrlichkeit, praktische Veranlagung, Ehrlichkeit.

Schwerfälligkeit, Langsamkeit, Konservativismus, mangelnde Anpassungsfähigkeit.



- Fünf: Abenteuerlust, Lebhaftigkeit, Mut, Gesundheit, Empfänglichkeit, Sympathie.

Unbesonnenheit, Verantwortungslosigkeit, Wankelmut, Unzuverlässigkeit, Gedankenlosigkeit.



- Sechs: Idealismus, Selbstlosigkeit, Ehrlichkeit, Nächstenliebe, Treue, Verantwortung, Überlegenheit,

Gutmütigkeit. Unpraktische Veranlagung, Unterwerfung.



- Sieben: Weisheit, kritisches Urteilsvermögen, philosophische Neigung, innere Stärke, Tiefe,

Nachdenklichkeit. Unnatürlichkeit, übertriebene Kritik, fehlende Aktion, unsoziales Verhalten.



- Acht: Praktische Veranlagung, Macht, Geschäftsfähigkeit, Entscheidung, Kontrolle, Dauerhaftigkeit.

Mangelnde Vorstellungskraft, Stumpfheit, Selbstgenügsamkeit, Dominanz.



- Neun: Intelligenz, Diskretion, Kunstfertigkeit, Verständnis, Großartigkeit, Moral, Genie.

Verträumtheit, Lethargie, Konzentrationsmangel, Ziellosigkeit.



Spirituelle Bedeutung:

- Eins: Man selbst, der Anfang, das Erste, Einheit.

- Zwei: Dualität, Unentschlossenheit, Gleichgewicht, männlich und weiblich, zwei Seiten einer Auseinandersetzung.

- Drei: Das Dreieck, Freiheit.

- Vier: Das Quadrat, Kraft, Stabilität, praktische Veranlagung, die Erde, Wirklichkeit, die vier Seiten des Menschen (Sinneswahrnehmung, Gefühl, Denken, Intuition), Erde, Luft, Feuer und Wasser.

- Fünf: Der menschliche Körper, menschliches Körperbewußtsein, die fünf Sinne.

- Sechs: Harmonie und Gleichgewicht.

- Sieben: Lebenszyklus, Magie, Spiritualität, die Ganzheitlichkeit des Menschen.

- Acht: Tod und Auferstehung, Unendlichkeit.

- Neun: Schwangerschaft, das Ende des einen und der Beginn eines neuen Zyklus, spirituelle Bewußtheit.

- Zehn: Ein neuer Anfang, das Männliche und das Weibliche zusammen.

- Elf: Die elfte Stunde, die Meisterzahl.

- Zwölf: Zeit, ein abgeschlossener Zyklus, Ganzheitlichkeit.

- Null: Das Weibliche, das Unbewußte, die absolute oder verborgene Vollständigkeit.



Spirituell:

Auf der spirituellen Ebene bringt sich der Träumende durch Entwicklungsfortschritte in eine Position, in der er die Schwingungen der Zahlen am besten nutzen kann. Man hat schon immer angenommen, daß man Einfluß auf die Umwelt des Träumenden ausüben kann, indem man Zahlen auf eine ganz bestimmte Weise kombiniert.



- deuten auf einen Gewinn in der Lotterie, wenn man sich die Zahl gemerkt hat; steht für unerledigte geschäftliche Dinge, die Unzufriedenheit und Kopfzerbrechen verursachen;

- eine Ziffer: zeigt Gesellschaft an;

- zwei Ziffern: Verdruß;

- drei Ziffern: gute Geschäfte;

- vier Ziffern: Entzweiung;

- fünf oder mehr: Enttäuschungen;

- mehrstellige Zahlen: bedeuten große mentale Probleme und Fehler; aus einem wichtigen Geschäft wird man als Verlierer hervorgehen, wenn man bei Verhandlungen und Gesprächen nicht vorsichtig ist;

- von einer Tafel wegwischen: Verluste durch Leichtsinn.








Das Lexikon von Traumdeutung-Traumsymbole.de umfaßt über 9000 Erklärungen und Deutungen zu Begriffen des alltäglichen Lebens. Die Begriffserklärungen sind dazu gedacht, einen ersten Anhaltspunkt über die mögliche Bedeutung eines Traumes zu bekommen, und können eine professionelle Traumdeutung nicht ersetzen.
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