A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z




Traumdeutung Vater

Autorit√§t; Kontrolle; F√ľhrung; Anerkennung - Worum k√ľmmere ich mich?



Vater steht teilweise f√ľr das Verh√§ltnis zum eigenen Vater und/oder verdeutlicht jene Wesensz√ľge, die er durch seine Erziehung beeinflu√üt hat; dahinter erkennt man nicht selten neurotische St√∂rungen, die in der Kindheit begr√ľndet wurden. Er kann aber auch auf einen starken Einflu√ü durch eine Vaterfigur bei einer unreifen Pers√∂nlichkeit hinweisen. Allgemein symbolisiert er M√§nnlichkeit, Energie und Tatkraft.



Der Vater ist im Traum ein Symbol f√ľr traditionelle Ordnung und nat√ľrliche Autorit√§t. Der archetypische Vertreter des Rationellen, Funktion des t√§tigen Bewu√ütseins und des Willens. Der Vater im Traum ist meist der Vermittler der an den Verstand gebundenen Lebensinhalte, aber auch Element des Traditionellen. Hat oder hatte der Tr√§umer ein gutes Verh√§ltnis zum eigenen Vater, baut dieser durch das Unbewu√üte Konflikte ab und f√ľhrt uns gewisserma√üen an seiner Hand sicher auf den richtigen Weg. In den Tr√§umen Erwachsener tritt der Vater entweder als hilfreiche Figur, die die l√§ngst vergessenen Lehren des einstigen Vaters ins Ged√§chtnis zur√ľckruft, oder als die vom Vater gepr√§gte Pers√∂nlichkeitsseite des Tr√§umenden auf. In den Tr√§umen Jugendlicher ist der Vater im Traum meist ein Gegenspieler. Mit diesem Bild kann ein Generationskonflikt ausgedr√ľckt werden, wenn der Vater in anderen als nat√ľrlicher Gestalt auftritt. Das Traumbewu√ütsein will dem Tr√§umenden dadurch helfen, sich von kindlichen Vatervorstellungen zu trennen und den Vater als Menschen wie andere auch zu erkennen. Bei T√∂chtern √ľbersetzt er oft den ersten Geliebten, bei Frauen allgemein auch den Gatten oder- in schlecht verlaufenden Ehen- die Sehnsucht nach einer neuen Lebensgemeinschaft und l√§√üt das durch ihn gepr√§gte Wunschbild eines Partners erkennen. Frauen tr√§umen weit h√§ufiger von der archetypischen Vaterfigur, die in Frauentr√§umen auftauchen und nicht unbedingt den leiblichen Vater darstellen mu√ü. Dies ist typisch f√ľr das Sicherheitsstreben der Frau (die sich als kleines M√§dchen vom Vater besch√ľtzt und versorgt f√ľhlte). Demgegen√ľber gilt aber der Vater im Traum auch als das personifizierte schlechte Gewissen (besonders wenn die Mutter den Vater immer als den Strafenden fungieren lie√ü), besonders angesichts h√§ufiger Partnerwechsel. Bei S√∂hnen ist er mehr die Autorit√§tsfigur, das Vorbild, aber auch der Rivale, der Gatte der geliebten Mutter. (Was Freud auf den √Ėdipuskomplex schlie√üen lie√ü, denn √Ėdipus hat bekanntlich seinen Vater get√∂tet und seine Mutter geheiratet.) Wer vom verstorbenen Vater tr√§umt, mit dem ihn zu dessen Lebzeiten ein Vertrauensverh√§ltnis verband, erh√§lt Rat und Hilfe in einer verzwickten Lage. Wer selbst im Traum zum Vater wird, auch wenn das im Wachleben gar nicht zutreffen sollte, hat im Lebensalltag vielleicht eine z√ľndelnde Idee, f√ľr die es sich lohnt, sich mit tatkr√§ftigem Bem√ľhen einzusetzen. Generell mu√ü aber der gesamte Traum sehr eingehend betrachtet werden, denn der Vater ist ein sehr vieldeutiges Traumsymbol.



- bei M√§dchen und Frauen Revolte oder Mahnung der m√§nnlichen Natur; sehr oft auch Neigung oder Wertsch√§tzung f√ľr Erzieher, Lehrer, Pfarrer usw., auf das Vaterbild √ľbertragen; bei M√§nnern h√§ufig Auseinandersetzung mit aufgezwungenen, vorgesetzten, mitunter l√§stigen, meist unangenehmen Gewalten;

- sehen: ist ein sicheres Zeichen, daß er dich liebt; auch: man wird bald in ein Problem hineingezogen werden und einen wohlgemeinten Rat benötigen;

- mit ihm sprechen: ein Zeichen kommenden Gl√ľcks;

- stumm bleibend und krank sehen: man muß mit kommenden Schwierigkeiten rechnen;

- den lebenden sehen: man ist im Begriff, Schande √ľber die Familie zu bringen, und wird an die Schuldigkeit seinem Elternhaus gegen√ľber ermahnt;

- den verstorbenen sehen: k√ľndet eine unerwartete Freude oder Hilfe an; die Gesch√§fte entwickeln sich st√ľrmisch, und man ben√∂tigt Umsicht zu deren Bew√§ltigung;

- sterben oder tot sehen: läßt auf ein langes Leben deines Vaters schließen;

- Sieht eine junge Frau ihren verstorbenen Vater, treibt ihr Geliebter ein falsches Spiel mit ihr, oder er wird sie betr√ľgen.



Siehe auch Archetypen Chef Direktor Geschlechtsverkehr Lehrer Kind (er) König Mann Familie






Das Lexikon von Traumdeutung-Traumsymbole.de umfaßt über 9000 Erklärungen und Deutungen zu Begriffen des alltäglichen Lebens. Die Begriffserklärungen sind dazu gedacht, einen ersten Anhaltspunkt über die mögliche Bedeutung eines Traumes zu bekommen, und können eine professionelle Traumdeutung nicht ersetzen.
Traumdeutung und Lebensberatung am Telefon und im Chat.