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Traumdeutung Geschlechtsorgane | Geschlechtsteile

Entlastungstraum, der Entspannung bringt; Auslösung von VerdrĂ€ngungen, unterdrĂŒckten WĂŒnschen usw.



Wenn jemand "anschaulich" davon trĂ€umt, hat es vermutlich mehr mit Lust als mit Symbolik zu tun. Trotzdem - es gibt sie, die symbolische Doppeldeutigkeit solcher nur scheinbar sexuellen TrĂ€ume: Nicht selten hat ein riesiger getrĂ€umter Phallus vor allem die "Macht" (oder die Angst davor) der in vielen Lebensbereichen immer noch prĂ€senten "mĂ€nnlichen Überlegenheit". Andererseits geht es in vielen psychischen VorgĂ€ngen und Wahrnehmungen (wozu sicher auch TrĂ€ume gehören) nach S. Freud um "die Loslösung der SexualitĂ€t von den Genitalien". Das heißt: Auch wenn es (ganz besonders eindeutig) danach aussieht, daß ein Mensch "immer nur das eine will", sucht er doch eigentlich das ideale sinnlich-erotische Gesamterlebnis, die Liebe.



Es trĂ€umte jemand, seine Frau ziehe ihr Kleid hoch und zeige ihm ihr Geschlechtsteil. Die Frau beschwor ihm viel Unheil herauf; denn sie hatte vor ihm zum Zeichen ihrer Verachtung das Kleid in die Höhe gezogen. Eine Frau trĂ€umte, sie halte das vom ĂŒbrigen Körper losgelöste Geschlechtsglied ihres Mannes in den HĂ€nden, pflege es und sei sehr darauf bedacht, daß ihm nichts geschehe. Sie bekam vom Mann einen Sohn, den sie großzog; das Glied des Mannes war das Symbol des Sohnes, weil dieser mit dessen Hilfe gezeugt war. Da aber das Glied vom ĂŒbrigen Körper getrennt worden war, ließ sie sich von ihrem Mann scheiden, nachdem sie den Sohn großgezogen hatte. Es trĂ€umte jemand, er habe ein eisernes Geschlechtsglied. Es wurde ihm ein Sohn geboren, der ihn umbrachte; denn das Eisen wird durch den Rost zunichte, der aus ihm entsteht. Es trĂ€umte jemand, er fĂŒttere sein Geschlechtsglied wie ein Tier mit Brot und KĂ€se. Er nahm ein schlimmes Ende; denn anstatt die Nahrung dem Mund zuzufĂŒhren, verabreichte er sie dem Glied, als ob er damit andeuten wollte, er habe weder Gesicht noch Mund. Es trĂ€umte jemand, sein Geschlechtsglied sei bis zur Eichelkrone voller Haare und infolge des plötzlichen eintretenden Sprießens ganz zottig. Er wurde ein ausgesprochener WollĂŒstling, der sich jeder Art der Ausschweifung hingab, nur gebrauchte er sein Geschlechtsglied nicht nach Art, wie es MĂ€nner zu tun pflegen. Kein Wunder also, wenn dieser Körperteil so trĂ€ge wurde, daß wegen der fehlenden Reibung an einem anderen Körper Haare darauf wachsen konnten. Jemand trĂ€umte, er habe drei Geschlechtsglieder. Er war Sklave, wurde freigelassen und erwarb statt eines Namens drei, indem er die zwei anderen vom Freilasser hinzunahm. Ein Athlet trĂ€umte, er habe, nachdem er sich das Geschlechtsglied abgeschnitten und mit einem Ölzweig den Kopf umwunden hĂ€tte, den Siegeskranz erhalten. Er wurde Sieger in den heiligen Spielen und berĂŒhmt; und solange er jungfrĂ€ulich lebte, errang er als Athlet glĂ€nzende Erfolge und Ruhm; als er sich aber den Freuden der Liebe ergeben hatte, mußte er ruhmlos seinen Beruf aufgeben.






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