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Traumdeutung Esel

Einfachheit; Robustheit - Wo in meinem Leben kann ich meine Stärke direkter zum Ausdruck bringen?



Der Esel ist im Traum, anders als in Ausdr√ľcken der Umgangssprache, nicht mit der Dummheit gleichzusetzen. Er steht vielmehr f√ľr Vitalit√§t, sexuelle Kraft, sowie "niedrige" Instinkte und Triebe, aber auch f√ľr Geduld, Bescheidenheit und Demut oder Leichtsinn (Eselei); das ergibt sich aus der jeweiligen konkreten Lebenssituation. Diese Bedeutung findet ihren Ursprung in der griechischen Mythologie, in der der Esel als Begleiter des Gottes der unsterblichen Lebenskraft vorkommt. Je nach den Begleitumst√§nden im Traum kann man folgende Bedeutungen ableiten:



- Esel sehen kann auf geistige Tr√§gheit hinweisen, die man √ľberwinden sollte.

- Im Traum auf einem Esel zu reiten bedeutet, daß der Träumende seine Triebhaftigkeit im Griff hat.

- Ein störrischer Esel besagt, daß man noch eine Weile an einem Päckchen zu tragen hat, das man unfreiwillig auf sich geladen hat. Es kann sowohl eine körperliche als auch eine seelische Last sein. Oft fordert der Esel dazu auf, Geduld zu haben, auf bessere Tage zu hoffen.

- Beladener Esel oder Ritt auf dem Tier zeigt oft an, da√ü man nur langsam und m√ľhselig ein Ziel erreichen wird.

- Esel kaufen soll zu mehr Sparsamkeit, Gen√ľgsamkeit und Bescheidenheit ermahnen.

- Esel f√ľttern kann ank√ľndigen, da√ü man Undank f√ľr seine Anstrengungen ernten wird.

- Esel schlagen deutet nach alten Traumb√ľchern auf ein r√ľcksichtslosen, gef√ľhlsarmen Charakter hin.

- Eselsgeschrei bringt Hohn und Spott der anderen √ľber die eigenen Anstrengungen zum Ausdruck, die fruchtlos bleiben werden.

- Nach Artemidoros heißt einen lasttragenden Esel sehen, daß eine Last von uns genommen wird.



- Zeichen der Geduld, die man √ľberspannen kann, da man entweder f√ľr dumm gehalten wird oder dumme Freunde hat;

- sehen: man kann mit Geduld viele Schwierigkeiten √ľberwinden und r√§t zur Ausdauer; bedeutet auch Zwietracht; Neuigkeiten

oder Lieferungen verzögern sich;

- ein weißen sehen: symbolisiert sicheren und anhaltenden Wohlstand, der es einem ermöglicht, sich ganz mit den Liebhabereien zu befassen; einer jungen Frau verheißt dies, den langerhofften Zugang zu einer bestimmten Gesellschaftsschicht;

- einen laufen sehen: k√ľndet Ungemach an;

- einen am Halfter f√ľhren: jede Situation meistern und manches Frauenherz gewinnen; einen f√ľhren: Vorsicht, die Gutm√ľtigkeit wird schamlos ausgenutzt;

- folgsamer: das Gl√ľck in der Liebe wird auf Ihrer Seite sein;

- man wird um die Liebe des Auserw√§hlten/in hart k√§mpfen m√ľssen;

- auf einem reiten: zeigt ein unerwartetes Malheur an; man wird nur langsam zum Ziel gelangen; auch: Reisen in ferne Länder und zu schwer zugänglichen Orten;

- weigern, auf einem zu reiten: m√∂glicherweise stehen √ľberfl√ľssige Streitereien ins Haus;

- reiten andere auf ihn: magere Erbschaft und m√ľhevolles Leben zeichnet sich ab;

- mehrere w√ľrdige alte M√§nner auf Eseln reiten sehen: das Christliche in einem b√§umt sich gegen die schamlose Selbstsucht auf,und man wird anfangen, √ľber seine Rechte und Pflichten gegen√ľber den Mitmenschen nachzudenken;

- wenn Kinder auf Esel reiten: signalisiert Gesundheit und Gehorsam der Kleinen;

- von ihm fallen oder abgeworfen werden: Pech und Enttäuschung in weltlichen Dingen ist zu erwarten; Liebespaare werden sich streiten und möglicherweise trennen;

- von einem verfolgt werden und Angst haben: Opfer eines Skandals werden können;

- schlägt ein Esel nach einem aus: an unrechtmäßigen Verbindungen festhalten, die einen nichts als Angst vor Verrat einbringen;

- von einem getreten werden: Schaden durch eigenes Verschulden;

- einen schlagen: bedeutet Hartherzigkeit gegen seine Angehörigen;

- schreien h√∂ren: √ľble Nachrede; vergebliche M√ľhe und Arbeit; auch: Verlust eines Freundes;

- klingt sein Ruf melancholisch in die Nacht hinein: der Tod eines nahestehenden Menschen entbindet einem von lästigen Pflichten und bringt Reichtum;

- schreit er einem ins Gesicht: ein skrupelloser Zeitgenosse wird einem vor aller √Ėffentlichkeit bezichtigen;

- einen f√ľttern: man tut einem Unw√ľrdigen Gutes;

- ein schwer beladener Lastesel: Geduld wird belohnt werden;

- einen Eselskarren lenken: alle Kraft aufbringen m√ľssen, um einen Verzweiflungsangriff der Gegner abzuwehren; Verliebte sollten sich vor hinterh√§ltigen Menschen in acht nehmen;

- in einem mit Eseln bespannten Wagen fahren: man l√§√üt sich zu sehr von leichtsinnigen Menschen beeinflussen; man umgibt sich immer wieder mit den falschen Personen und lassen sich f√ľr deren Zwecke und Ziele einspannen;

- Eselsmilch trinken: wunderlichen Gel√ľsten nachgeben, auch wenn man dadurch wichtige Pflichten vernachl√§ssigt;

- einen fremden Esel im eigenen Garten beobachten: weist auf eine bevorstehende Erbschaft hin;

- einen kaufen oder geschenkt bekommen: auf eine hohe Stellung im Beruf oder in der Gesellschaft sich freuen d√ľrfen; auch: Alleinstehende finden einen gleichgesinnten Partner;

- toter Esel: steht f√ľr das Verlangen von lasterhaften Ausschweifungen.



Siehe auch Maultier Tiere






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