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Traumdeutung Drache

Drache - Das Fabelwesen



Beherrschung der Elemente; Überfluß; Verbindung von Materie und Geist - Auf welche Weise bin ich bereit, die physischen und spirituellen Aspekte meiner Persönlichkeit in Einklang zu bringen?



Jeder Mensch besitzt auch eine mutige Seite, mit der er gefĂ€hrlichen Konflikten die Stirn bietet. Dies muß sein, damit der TrĂ€umende die niedrigen Seiten seines Wesens ĂŒberwinden und seine inneren Quellen erreichen kann. Der Drache im Traum stellt diesen Konflikt dar. Das Positive des Drachentraums: Das Untier in uns wird meistens besiegt. Der Kampf mit dem Drachen umschreibt die Auflehnung des TrĂ€umenden gegen sich selbst und seine GefĂŒhle. Der Drache kann im Traum entweder in der Gestalt des bekannten MĂ€rchen- bzw. Fabelwesens auftreten oder in der modernen Verkleidung von Baggern, Panzern und Ă€hnlich monströsen Maschinen. Im MĂ€rchen wird die Jungfrau hĂ€ufig von einem Drachen bewacht. Wird im Traum mit einem Drachen gekĂ€mpft, so kann damit der Kampf des TrĂ€umenden mit der animalischen Seite seiner SexualitĂ€t gemeint sein; allgemein handelt es sich dabei immer um einen Kampf, den der TrĂ€umende mit sich selbst oder einer ihm unbekannten Eigenschaft seiner Psyche austrĂ€gt. Sein Erscheinen im Traum verlangt, daß der TrĂ€umende an seinen Leidenschaften und chaotischen Vorstellungen arbeitet. Der Drache kann als Traumsymbol jedoch auch die gefĂŒhlskalte, ich-bezogene, berechnende Seite des TrĂ€umenden darstellen. Der Traumdrache symbolisiert allerdings im allgemeinen auch die verschlingende und bedrohliche Seite des Weiblichen.



- Ein Drache ist ein komplexes, universelles, archetypisches Symbol urtĂŒmlicher, kaltblĂŒtiger VitalitĂ€t.

- Er gilt als furchterregend und trotzdem handhabbar.

- Drache (als Fabeltier) gilt in China zwar als GlĂŒckssymbol, bei uns wird er aber negativ gedeutet.

- Oft weist er im Traum auf eine materialistische Grundeinstellung hin, neben der seelisch- geistig BedĂŒrfnisse verkĂŒmmern, teilweise verbunden mit rĂŒcksichtslosem Egoismus. Solche Einstellungen muß man möglichst bald verĂ€ndern.

- Nach Artemidor steht der Drache in Verbindung mit Reichtum und SchĂ€tzen, mit einer hochgestellten Persönlichkeit, von der man sich Förderung erwartet. Ein Drache, der Abscheu erzeugt, weist nach Ansicht des griechischen Traumdeuters auf ernste Gefahren hin, ein sich abwendender Drache auf eine unglĂŒckliche Wendung im Leben.

- Der Drache (der weibliche natĂŒrlich!) ist oft die Rabenmutter, die ihr Kind ablehnt.

- FrĂŒher nahm ihn die Traumdeutung wörtlich - das feuerspeiende Fabelwesen mußte als Symbol fĂŒr ein böses Weib (bzw. die Schwiegermutter) herhalten: fĂŒr den Hausdrachen eben.



- kaltblĂŒtige VitalitĂ€t: man setzt sich ĂŒber alles hinweg, um zum Erfolg zu gelangen;

- Drache als sagenhaftes Tier bedeutet: daß man auf wunderbare Weise zu Reichtum und Ansehen gelangen wird;

- einen als Fabeltier sehen: man wird die Gunst hochgestellter Personen erlangen;

- einen bösen sehen: bringt Verlust;

- ein Mann steht einem gegenĂŒber: er fĂŒrchtet sich, von einer Frau verschlungen zu werden;

- ein Mann besiegt einen: der Mann reagiert sein DominanzbedĂŒrfnis gegen diese Frau ab; man lernt die KrĂ€fte des Unbewußten zu beherrschen;

- von einem verletzt werden: Bedrohung durch einen mÀchtigen Feind;

- einen töten: man wird sich aus einer schwierigen Situation befreien: man sollte sich auch von allen materialistischen und "kaltblĂŒtigen" Einstellungen befreien oder des Drachens im eigenen Haus.



Siehe auch Eidechse Ungeheuer






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